Themen

Was bist du?
 
Du hast Lust mitzuarbeiten?
Du hast Fehler gefunden?
Du hast Ideen?
Meld dich jetzt!
(klick hier für Mail)

1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
PDF Drucken
Die DNA ist ein kettenförmiges und unverzweigtes Makromolekül.
Im Wesentlichen besteht sie aus:
  • Desoxyribose (Zucker)
  • Phosphorsäure
  • Thymin, Adenin, Cytosin und Guanin (Basen)

Verbindungen von Desoxyribose + Base = Nucleosid
Verbindungen von Nucleosid + Phosphat = Nucleotid
Verbindungen von Desoxyribosen + Phosphorsäuren = Zucker-Phosphat-Rückgrat

Die Kette besteht aus einem Zucker-Phosphat-Rückgrat, das, wie es der Name schon sagt, eine Aneinanderkettung von Desoxyribose und Phosphorsäureresten ist. An den Zuckermolekülen (1. C-Atom) hängt jeweils eine der vier Basen. Insgesamt besteht die Kette aus vielen Millionen Nucleotiden.

Das fünfte C-Atom der Desoxyribose ist immer über eine Phosphatgruppe mit dem dritten C-Atom des nächsten Zuckermoleküls verbunden.
Daraus kann man schließen, dass die Kette zwei unterschiedliche Enden hat:

  • Am C3'-Ende (drittes C-Atom des Zuckers), also dort, wo das dritte C-Atom der Desoxyribose sich nicht mehr mit einer Phosphatgruppe bindet, befindet sich nun eine OH-Gruppe.
  • Am C5'-Ende (fünftes C-Atom des Zuckers) besteht weiterhin eine Bindung zu einer Phosphatgruppe, die dann das Ende der Kette bedeutet.

Die vier Basen sind in allen Organismen gleich, sie codieren durch ihre Reihenfolge die Erbinformationen. Dabei gibt es jeweils zwei Basen, die Wasserstoffbrücken untereinander bilden können.

Thymin (T) <-> Adenin (A)
Cytosin (C) <-> Guanin (G)
Aufbau der DNA


Das Watson-Crick-Modell der DNA

DNA-Doppelhelix

Im Jahr 1953 veröffentlichten die zwei Forscher James Watson und Francis Crick ein Strukturmodell, das die bisherigen Versuchsergebnisse zusammenfasste und welches bis heute seine Gültigkeit hat. Sie erkannten, dass es nicht nur einen DNA-Strang (Kette) gab, sondern zwei, die umeinander schraubenförmig gedreht sind.
Sie benannten diese Struktur als DNA-Doppelhelix.


Die DNA-Doppelhelix besteht also aus zwei Strängen, die (und deren Basen) zueinander komplementär sein müssen. Wenn Strang 1 also aus der Basenfolge AACTAGG (3' -> 5') besteht, muss Strang 2 automatisch aus der Basenfolge TTGATCC (5' -> 3') bestehen.

 

Die Basen sind komplementär, weil: an A immer T, an C immer G, an T immer A und an G immer C bindet.

Die Stränge sind komplementär, weil: sie sich in ihrer Basenfolge gegenseitig ergänzen.
... entsprechen sich, weil: sie sich in ihrer Basenfolge gegenseitig bedingen.
... sind antiparallel, weil: sich das 5'-Ende jeweils beim 3'-Ende des anderen Stranges befindet & umgekehrt.